20/52: Von der Kunst, einfach dazustehen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Foto: Pixabay

Vor einigen Tagen las ich etwas Spannendes über Sonnenblumen.

Ich würde behaupten, Sonnenblumen zählen ohnehin bereits zu den beliebteren unter den Blumen. Sie sehen hübsch aus, werden häufiger verschenkt und als Symbol für Sonne und gute Laune betrachtet.

Aber wusstest du, dass sie verwendet werden, um bei der Reinigung nach einer Atomkatastrophe zu helfen? Dafür verantwortlich ist vor allem ihre Fähigkeit, giftige Schwermetalle aus dem Boden zu absorbieren.

Sonnenblumen wissen nichts von Atomkraft.

Und trotzdem räumen sie auf, wenn es keiner mehr kann.

Sie ziehen das Gift aus der Erde. Kein großes Aufheben, kein Plan. Sie tun es einfach.

Nicht alles lässt sich retten. Aber vieles lässt sich reinigen.

Langsam. Mit Geduld. Mit Licht. Und einem Schritt nach dem anderen.

Memo an mich


Manche Dinge brauchen keine Bewegung. Sie brauchen Tiefe.

Wie Sonnenblumen, die einfach dastehen und dabei die Welt ein Stück sauberer, besser, machen.

Ohne viel Tamtam und Drama, ohne ein einziges Wort.

Sie erinnern daran, dass Schönes bleiben kann – trotz allem, was mal war.

Und ich glaube, ich habe neben der Calla soeben noch eine weitere Lieblingsblume für mich entdeckt.

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