
The biggest mistake we make is that we build our homes in other people. We build those homes and we decorate them with the love and care and respect that makes us feel safe at the end of the day. We invest in other people, and we evaluate our self-worth based on how much those homes welcome us. But what many don’t realize is that when you build your home in other people, you give them the power to make you homeless.
When those people walk away, those homes walk away with them, and all of a sudden, we feel empty because everything that we had within us, we put into them. We trusted someone else with pieces of us. The emptiness we feel doesn’t mean we have nothing to give, or that we have nothing within us. It’s just that we built our home in the wrong place.
-Najwa Zebian
Der größte Fehler, den wir machen, ist, dass wir unsere Häuser in anderen Menschen bauen. Wir bauen diese Häuser und dekorieren sie mit der Liebe, Pflege und dem Respekt, die uns am Ende des Tages sicher fühlen lassen. Wir investieren in andere Menschen und bewerten unser Selbstwertgefühl anhand dessen, wie sehr diese Häuser uns willkommen heißen. Aber was viele nicht erkennen, ist, dass man, wenn man sein Zuhause in anderen Menschen baut, ihnen die Macht gibt, einen obdachlos zu machen.
Wenn diese Menschen weggehen, gehen diese Häuser mit ihnen weg, und plötzlich fühlen wir uns leer, weil wir alles, was wir in uns hatten, in sie gesteckt haben. Wir haben jemand anderem mit Teilen von uns vertraut. Die Leere, die wir fühlen, bedeutet nicht, dass wir nichts zu geben haben oder dass wir nichts in uns haben. Es ist nur so, dass wir unser Haus am falschen Ort gebaut haben.
-Najwa Zebian

Dieses in englischer Sprache vorliegende Zitat von Najwa Zebian hatte ich zuerst einmal übersetzen lassen, und sofort regte sich der Widerspruchsgeist: No, No!
Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ja die Übersetzung bereits vorliegt.
(Da hätte ich einige Minuten sparen können.)
Genug Stoff zum Nachdenken….
Ich finde, der Vergleich – Häuser bauen in anderen Menschen – hinkt an einigen Stellen und hoffe zumindest, du machst diesen Fehler nicht.
Bzw. du hast in allem genug Ressourcen, so dass du nicht leer dastehst. Begegnungen leben davon, zu geben, vielleicht auch „mehr zu geben“.
Danke für deine Sicht auf den Text 🙂 Vor ein paar Jahren noch hätte ich mich sicher auch dazu gezählt. Inzwischen weiß ich es zum Glück besser. Das wichtigste ist, dass man in sich selbst ein Zuhause hat. Liebe Grüße!