
Heute habe ich in meinen Handy-Notizen geblättert, Rubrik „Memo an mich“. Ein paar Gedanken aus 2018 sind mir dabei entgegengepurzelt. Ich hatte ganz vergessen, dass sie da sind, und sofort gewusst: Die dürfen hierher, nein, sie m ü s s e n hierher! Und vielleicht erkennt sich jemand darin wieder.
Fühle mich selten
oft nicht gut genug.
Frag mich dann:
Bin ich klug?
Bin ich schön?
Was ist es,
das andere seh’n
in mir?
Ist es nicht
eigentlich egal?
Du hast die Wahl,
sag ich mir dann.
Und lächle mich
noch einmal
im Spiegel an.
Das darf genauso für sich stehen und ich umarme „Poesie“-Vergangenheits-Ursula ganz fest dafür.
