
Die Bild-Text-Schere ist eventuell etwas groß, denn wir haben Jahresende. Winter. Dunkelheit. Wenig Strandfeeling, obwohl ich mich gerade in ein Tiny House am See zurückgezogen habe. Also zumindest Wasserfeeling gibt es 🙂
Jahresende, für mich die Zeit der Reflexion, der Wünsche und Träume. Das Visionboard für 2026 entsteht gerade, meine 13 Wünsche für die Raunächte haben ihren Weg auf kleine Zettelchen gefunden, gleichzeitig werfe ich einen Blick zurück auf dieses Jahr. Was mir dabei hilft – und daraus hat sich seit 2019 schon eine kleine Routine in meinem Freundeskreis entwickelt, denn viele warten darauf, wenn ich sie teile – sind 15 Reflexionsfragen. Immer die gleichen, jedes Jahr. Und weißt du was? Wenn ich den Blick auf meine Antworten in den letzten Jahren werfe, stelle ich fest: die Antworten könnten unterschiedlicher nicht sein. Das will ich gar nicht bewerten. Das ist alles gut, wie es ist und es ist Menschsein und Ent-wicklung. Und gleichzeitig so spannend, weil ich mich direkt schon dabei ertappt habe, mich zu fragen, wie denn wohl meine Antworten in einem Jahr aussehen könnten.
Und damit Feuer frei für die sagenumwobenen 15 Fragen für deinen persönlichen Jahresrückblick. Was sich für mich immer bewährt hat, ist es, diese Zeit zur Reflexion bewusst zu nehmen. Also nicht zwischen Tür und Angel, nimm dir Zeit, gönn dir entschleunigende Musik auf die Ohren, oder bleib in der Stille, zünde eine Kerze an, mach es dir so gemütlich, wie du es brauchst. Und wenn es nicht alle 15 Fragen sein sollen für dich, auch fein. Es soll ja kein weiteres To-Do sein, sondern es darf sich leicht anfühlen. Vielleicht sind es am Ende nur 3 Fragen, die du dir leihen magst.
- Wofür bist du dankbar?
- Was war in diesem Jahr deine Lieblingsbeschäftigung?
- Was war dein größter Fehler?
- Wann warst du glücklich?
- Warum hast du das nicht öfter gemacht?
- Was hat sich verändert?
- Worauf bist du stolz?
- Wer waren in diesem Jahr die drei wichtigsten Menschen für dich?
- Wissen diese Menschen das?
- Mit wem hättest du gerne mehr Zeit verbracht?
- Und mit wem weniger?
- Was hast du zum ersten Mal gemacht?
- Magst du dein Leben?
- Was sind die drei wichtigsten Dinge, die du in diesem Jahr gelernt hast?
- Mit welchem Satz lässt sich dein Jahr zusammenfassen?
Ich wünsche uns eine wundervolle Zeit voller Fragen, Wünsche, Träume und Visionen 🙂
