
„Meinst du, du wirst jede Woche einen Gedanken finden, über den du schreiben kannst auf deinem Blog?“, fragte mich letzte Woche eine gute Freundin, mit der ich über meinen Blog sprach. Und ich merkte, wie ich kurz innehielt und mich dasselbe fragte: Würde ich wirklich in diesem Jahr 52 Gedanken finden, also jede Woche einen, über den ich schreiben kann?
Dann erinnerte ich mich an Gedanken. Daran, wie viele davon in meinem Kopf ihre Runden drehen, manchmal gewollt, manchmal eher ungewollt. Wie beispielsweise mitten in der Nacht, wenn sich der Gedanke an dieses eine peinliche Erlebnis von vor fünfzehn Jahren neben mir ins Bett legt, mich anstarrt und nicht wieder einschlafen lässt.
Gedanken sind kleine Superhelden. Oder Superschurken. Es gibt gute Gedanken und schlechte Gedanken. (Hand auf’s Herz: Hattest du beim Lesen auch die Titelmelodie von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ im Kopf? ;))
Grund genug, diesem Thema einen eigenen Beitrag zu widmen.
Für den Beitrag habe ich mich zu Recherchezwecken in die Untiefen des Internets begeben und ein paar Zahlen, Daten, (Fun) Facts über Gedanken in Erfahrung gebracht.
Here we go:
Wir Menschen denken rund 60.000 bis 80.000 Gedanken pro Tag. (Die Zahlen hierzu variieren minimal.) Das sind etwa 50 Gedanken pro Minute! What?! Das meiste davon passiert unbewusst – also keine Sorge, falls du dich nicht an alle erinnern kannst (außer natürlich an den einen, der dich vorzugsweise Mitten in der Nacht heimsucht, wie bei mir.)
Unser Gehirn liebt Muster. Deshalb tauchen Gedanken oft in Schleifen auf – ein Phänomen, das in der Psychologie als Rumination bekannt ist. Klingt ziemlich fancy, oder? Bedeutet aber nichts anderes, als dass unser Gehirn manchmal gerne auf alten Themen herumkaut wie auf einem alten, zähen Kaugummi. Häufig sprechen wir dabei vom „Grübeln“.
Grübeln ist wie schaukeln. Du bist zwar beschäftigt, kommst aber keinen Schritt weiter.
Jetzt die gute Nachricht: Wir können unsere Gedanken beeinflussen. Dank Neuroplastizität können wir neue Denkmuster trainieren. Unser Gehirn ist quasi ein Fitnessstudio für Gedankenmuskeln. Zum Beispiel, indem wir uns bewusst positive Gedanken setzen – ein bisschen wie ein Gedankengarten, den wir selbst pflegen. Wir gießen also die Pflänzchen, von denen wir mehr haben wollen.
Und wie versprochen hier nun noch ein paar Fun Facts über Gedanken:
- Dein Gehirn kann Gedanken „hören“, bevor du sie bewusst wahrnimmst. (Also, wenn du dich mal selbst unterbrichst – dein Hirn war einfach schneller;))
- Gedanken können dein Herz beeinflussen – positive Gedanken verlangsamen es, negative lassen es schneller schlagen.
- Tagträumen macht klug! Es stärkt deine Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten. Wenn du also nächstes Mal gedanklich aus dem Fenster wanderst, sag einfach, du optimierst deine Intelligenz.
Jeder Gedanke hat das Potenzial, etwas in uns zu bewegen. Vielleicht ist heute ja der Tag, an dem du dir erlaubst, einen neuen, großartigen Gedanken zu denken – einen, der dich inspiriert, zum Lächeln bringt oder dich einfach an die Titelmelodie von GZSZ erinnert 😉
Lass mich gerne wissen, was dir diese Woche durch den Kopf geht!

Und wieder zauberst du mir ein Lächeln ins Gesicht mit deinem Blog 😊
Aweeeeee <3 Das freut ich unendlich!