24/52: Synchronizität

„Alles ist verbunden. Wir bemerken es nur selten – außer, wenn wir selbst offen sind.“

Wilma hat gestern ein Bein verloren.

Ein anderer Hund ist gestorben.

Heute hatte ich Stimmtraining.


Ich denke an meine innere Stimme.

Und frage mich, was sie eigentlich sagen würde,

wenn ich sie lassen würde.


Vielleicht ist es Zufall.

Vielleicht auch nicht.

Vielleicht zeigt sich gerade einfach alles,

was in mir in Bewegung ist,

nur in anderen Gestalten.


Etwas Altes geht.

Etwas Neues macht sich bemerkbar.

Nicht laut. Aber spürbar.


Vielleicht ist Wandel nicht immer laut.

Vielleicht klingt er manchmal wie ein Bruch,

manchmal wie ein leises Wiederfinden.

Oder wie ein Abschied ohne Worte.


Vielleicht geht es im Leben

nicht darum, alles zu verstehen –

sondern bereit zu sein,

wenn etwas in Resonanz geht.

Mit einem Gedanken.

Mit einem Bein.

Mit einer Stimme.

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