
Kürzlich sah ich ein Interview mit einem buddhistischen Mönch. In diesem wurde er gefragt, was ihm im Leben zu erreichen wichtiger sei: Glück oder Frieden.
Ganz mit der Klarheit, die nur ein buddhistischer Mönch beim Antworten haben konnte, sagte er: Frieden.
Seine Begründung war simpel und für mich so nachvollziehbar, dass ich beim Hören diesen Moment hatte, indem ich seine Worte nicht nur verstand, sondern fühlte: Alles sei nur von vorübergehender Dauer. Alles ginge vorbei – das größte Glück, genauso wie die tiefste Traurigkeit. Umso mehr bedeute ihm der (innere) Frieden als Lebensziel.
Ich wüsste selbst nicht, ob ich diese Frage so schnell und klar hätte beantworten können. Was ich jedoch sicher weiß: Für mich ist es inzwischen der innere Frieden, den es (dauerhaft) zu erreichen gilt. Egal wie das Pendel des Lebens in alle Richtungen noch ausschlagen wird. Innerer Frieden ist eine Haltung, von der ich gerne mehr entwickeln möchte.
Gleichzeitig denkt die „Einmal bitte alles“-Stimme in meinem Kopf: Wieso sich entscheiden müssen zwischen Glück und Frieden? Ich wähle beides.
